Einladung zur 11. Biberacher Demo am 22.11.2020 – Gemeinsam statt einsam!

Zeig mir dein Lächeln! Gemeinsam statt einsam.

Schneller als gedacht, befinden wir uns mitten im zweiten Lockdown. Während Gastronomen und vielen Selbständigen erneut die Existenzgrundlage unter den Füßen weggezogen wird, bleiben die Schulen dieses Mal offen und die Menschen sollen weiterhin brav ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen. „Lockdown light“ nennt sich dieses auf (angeblich) vier Wochen begrenzte Szenario. 

Es gilt, Kontakte zu reduzieren, wie unsere Kanzlerin sagt. Man könnte auch sagen: Alles, was Spaß und Freude bereitet, was uns gesund hält und stabil bleiben lässt, wie Kultur, der Besuch im Fitnessstudio, der Tanzkurs und der wichtige Austausch mit anderen Menschen von Angesicht zu Angesicht, soll uns gehörig ausgetrieben werden. Arbeiten, schlafen und digitale Medien konsumieren ist die Devise. Maske auf und Klappe halten! 

Junge Menschen, die vormittags zusammen die Schulbank drücken und vor und hinterher dicht gedrängt im Schulbus stehen, dürfen sich anschließend nicht mehr treffen. Auch das private Gespräch mit mehreren Kollegen außerhalb der Arbeitsstelle ist quasi tabu. Stattdessen fordern uns einige Ministerpräsidenten auf, auffällige Ereignisse zu melden und Nachbarn zu denunzieren. Erinnert das nicht an längst vergessen geglaubte, dunklere Zeiten der Geschichte? 

Dazu habe ich folgendes Zitat gefunden, das auch den härtesten „Maßnahmenbefürworter“ zum Nachdenken bringen könnte:

„Die Regierung fordert uns auf, unsere Nachbarn zu melden, wenn sie sich nicht an die neuen Regeln halten. Bevor wir diesen Rat befolgen, sollten wir wirklich die Tatsache berücksichtigen, dass die Regierung nicht da sein wird, um dir beim Start deines Autos zu helfen oder dir Werkzeuge oder eine Tasse Zucker zu geben. Sie werden keine zusätzlichen Augen sein, um über dein Eigentum zu wachen, wenn du weg bist. Sie werden eure Kinder nicht im Auge behalten, wenn sie auf der Straße spielen und jemand seltsames rumhängt. Wir brauchen einander, so kommen wir durch und leben in Frieden, denn am Ende des Tages wird die Regierung nicht vor deiner Tür stehen, um dir  zu helfen.

Ich kann nur für mich sprechen und sage euch ich werde es nicht tun.

Respektiere deinen Nächsten.“ (Verfasser unbekannt)

Geht der „Lockdown light“ in die Verlängerung?

Bereits kurz nach Start des zweiten Lockdowns gab es erste Stimmen aus der Berliner Spitzenpolitik, die eine Verlängerung in den Dezember hinein nicht ausschließen und sogar mit weiteren Mitteln wie Ausgangssperren drohen. Wir sehen: Es bleibt also keine Zeit mehr, sich wegzuducken und keine Meinung zu haben. Alle sind gefordert, sich zu informieren und sich zu solidarisieren. Wir müssen gemeinsam lernen, mit dem Virus zu leben. Achtsam und rücksichtsvoll, aber nicht widerstandslos und ohne Rückgrat. Wir möchten keine „Neue Realität“, wie sie uns medial immer wieder in die Köpfe gehämmert wird. Wir möchten nicht, dass unser Land und unser gemeinsames soziales Miteinander sehenden Auges nachhaltig gegen die Wand gefahren wird. 

Kommt zur Demo am 22.11.2020 auf den Gigelberg in Biberach. Sagt es weiter und zeigt euch solidarisch!

Programmablauf

Musik ab 14:30h

Beginn Demo ab 15:00h

Es sprechen:

Lutz Franken aus Überlingen ( Yogalehrer & Krankenpfleger)

Sarah aus Illertissen (Orga Demo Illertissen / Klardenker Schwaben)

und weitere Redner

Musik: Gruppe Freiraum

Es wird wieder einen Bücherverkauf & Infostand geben.

Demo in Biberach an der Riß, 22.11.2020
Der aktuelle Flyer – Achtung, Programmänderung bei den Rednern

Ankündigung Demo in Biberach am 18.07.2020

Hallo zusammen,

wir freuen uns, euch unsere nächste Demo ankündigen zu können. Diese findet am 18.07.2020 um 15:30 auf dem Gigelberg statt. Es wird übrigens unsere letzte Demo vor der Sommerpause sein. Weiter geht es dann im September, macht also bitte in eurem Bekanntenkreis noch einmal ordentlich Werbung! Den Flyer könnt ihr euch unterhalb dieses Textes herunterladen.

Wir möchten gern in Zukunft wieder auf dem Biberacher Marktplatz demonstrieren. Da es dieses Mal das Schützenwochenende ist, wurden wir vom Ordnungsamt freundlich gebeten, noch einmal auf den Gigelberg zu gehen.

Als Gäste / Programmpunkte können wir ankündigen:

Tina Romdhani – Mutter und Dolmetscherin spricht über Maskenpflicht an Schulen

Reiner Maria Müller liest Zitate von Konstantin Wecker

Marc Götz, Demo-Team Ulm

sowie „Des Kaisers neue Kleider“ (Rede und Lied)

Viele Grüße vom Orga-Team

Flyer zum download

Nächste Biberacher Grundrechtsdemo am 04.07.2020

Hallo Leute,

wir planen gerade fleißig unsere nächste Demo. Diese findet am 04.07.2020 um 15:30 auf dem Gigelberg statt. Tragt es also bitte in den Kalender ein und sagt es allen weiter, die ihr kennt. 🙂

Als Gäste haben uns bisher zugesagt:

Eloas Mín Barden, Musiker

Sabine Leistner-Mayer, Heilpraktikerin

Tobias Schmid, Vorsitzender des Bundesverbands Impfschaden sowie der deutschen Narkolepsiegesellschaft. Er wird zum Thema Impfen sprechen.

Viele Grüße vom Orga-Team

Nächste Demo auf dem Gigelberg: am 04.07.2020
Demo in Biberach 2020
Flyer zum download

Einladung zur 6. Biberacher Demo zur Wahrung der Grundrechte und für eine freie Impfentscheidung am 20.06.2020

Wir machen das halbe Dutzend voll! Unsere 6. Demo zur Wahrung der Grundrechte und für eine freie Impfentscheidung findet am 20.06.2020 zwischen 15:30 und 17:00 auf dem Gigelberg in 88400 Biberach statt. Dieses Mal haben wir als Redner den Rechtsanwalt Markus Haintz eingeladen, er hat sich als einer der Organisatoren der Ulmer Querdenker-Demos einen Namen gemacht. Zudem wird der Biberacher Gastronom Andreas Höschele erneut zu uns sprechen. Außerdem ist die Autorin und Psychologische Beraterin Celine von Knobelsdorff bei uns zu Gast.

Wir haben die Demo wieder für 300 Teilnehmer angemeldet, verteilt diese Einladung bitte großflächig in eurem Freundes- und Bekanntenkreis. Das Thema ist zu wichtig und noch lange nicht durch, auch wenn uns viele „Maßnahmenbefürworter“ das gerne glauben lassen möchten.

Bitte beachtet wie immer folgende Auflagen:

Der Sicherheitsabstand von 1,50 m muss unbedingt eingehalten werden. (Gerne Meterstäbe mitbringen). Alkohol, Glasflaschen und Hunde sind auf dem Gelände nicht erlaubt. Flyerverteilungen bitte nur nach vorheriger Rücksprache mit dem Orga-Team.

Wir wünschen uns ein friedvolles, respektvolles Miteinander und freuen uns über zahlreiche Teilnehmer.

Weitere Infos bekommt ihr unter: http://was-keiner-wagt-biberach.de

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Redebeitrag von Birgit am 06.06.2020 in Biberach

Dass ich hier vor Euch stehe, ist ein Dank an alle, die am 23. Mai, einem verregneten Samstag, hier waren. Wegen Euch habe ich den Mut gefasst, mich zu Wort zu melden.

Damals haben wir hier im Regen gestanden und das Lied gesungen „Die Gedanken sind frei“

Besonders berührt haben mich die Zeilen der 4. Strophe:

4. Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke;
denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei: die Gedanken sind frei.

Eingesperrt sein im finsteren Kerker… wäre ich fähig, in einer solchen Lage mit meinen Gedanken diese Schranken zu zerreißen? Könnte ich im Herzen dann noch „lachen und scherzen?“, wie es in der 5. Strophe besungen wird? 

Wenn ich ehrlich mit mir bin, glaube ich das auf den ersten Blick eher nicht…

Ich ziehe den Vergleich zu unserer momentanen Situation: Ich habe zwar den Wunsch, diese Schranken der Corona-Angst und politischen Bedrohung zu zerreißen, aber wie?

Beim Nachdenken über diese Frage ist mir als erstes die indianische Erzählung über die zwei Wölfe eingefallen, die ich jetzt gerne mit Euch teilen würde:

Ein alter Indianer sitzt mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer. Sie reden über das Leben und seine Herausforderungen. Da erzählt der Alte über den Kampf, der im Inneren jedes Menschen stattfindet:

„Mein Junge, dieser Kampf fühlt sich an, als würde er von zwei Wölfen geführt.

Der eine Wolf ist dunkel, er ist der Zorn, die Anspannung, der Stress, die Ungeduld, Sorgen, Schmerz, Selbstmitleid, Schuld- oder Minderwertigkeitsgefühle, Vorurteile, Verrat oder Lügen.

Der andere Wolf ist hell, er verkörpert die Freude, den Mut, den Frieden, die Gelassenheit, die Geduld, Hoffnung, Heiterkeit, die Güte, Zuneigung, Großzügigkeit, die Aufrichtigkeit, das Mitgefühl und den Glauben.

Der Enkel schaut den Großvater aufmerksam an, denkt ein paar Augenblicke über das Gehörte nach und fragt: “und welcher der beiden Wölfe gewinnt den Kampf?”

Darauf antwortet der alte Indianer: „Der, den du regelmäßig fütterst!“

Diese Geschichte stellt mich vor eine Herausforderung:
Schaffe ich es, einer Situation, in der ich stehe, einen anderen Aspekt abzugewinnen, schaffe ich es, meinen Blickwinkel und meine Gedanken zu ändern?
Habe ich genug Kraft, mit meinen Gedanken die Schranken zu zerreißen, die andere mir auferlegen oder die ich mir – aufgrund meiner bisherigen Lebenserfahrung – oft selbst setze?

Der Weg zum Füttern des hellen Wolfes kommt mir wie ein Krafttraining vor:

Beim ersten Training zittern die Muskeln schon nach kurzer Zeit und man kann sich nicht vorstellen, jemals mehr Kraft aufzubauen. Doch mit regelmäßigem Training kommt außer dem Muskelkater auch ganz langsam der Fortschritt. Auch das Lenken unserer Gedanken braucht Training!

Eine Motivation zum geistigen Dranbleiben sind für mich die Forschungsergebnisse aus der modernen Physik, der Quantenphysik. 

Dazu möchte ich Euch über folgendes Experiment berichten:

Patienten, die in einer Klinik Chemotherapie erhielten, wurden gefragt, ob sie bereit seien, an einem Versuch teilzunehmen. Diejenigen, die zur Teilnahme bereit waren, wurden in zwei Gruppen aufgeteilt.

Die erste Gruppe erhielt unverändert ihre übliche Chemotherapie.  

In der zweiten Gruppe wurden die Namen der Patienten einem Team von Studenten mitgeteilt und ihnen wurde gesagt, dass sich dieser Patient in der Klinik befinde, weiter nichts. Die Studenten hatten nun die Aufgabe, sich jeden Tag 10 Minuten lang darauf zu konzentrieren, „ihren“ Patienten heil und gesund zu sehen. 

Dieses Experiment wurde als sogenannte „Doppel-Blindstudie“ durchgeführt, das heißt, weder die Patienten noch die Versuchsleiter wussten, wer bei der Therapie gedanklich unterstützt wurde, so lange der Versuch lief.

Bei der Auswertung kam heraus, dass die „bedachten“ Krebspatienten die normalerweise sehr anstrengende Chemotherapie erheblich besser vertrugen. Dieses „Besser vertragen“ ging so weit, dass ein Patient bezweifelte, überhaupt Medikamente zu erhalten! 

In der ersten – also der unbedachten – Vergleichsgruppe gab es dagegen keinen Patienten, der Abweichungen vom üblichen Verlauf zeigte. 

Dass wir spüren können, wenn jemand an uns denkt, wenn uns jemand von ganzem Herzen Glück wünscht, ist also keine Einbildung, sondern lässt sich offensichtlich sogar physikalisch begründen. 

Das Fazit des Autors, der über diese Studie berichtete, lautete:
Verändere den Blick und du veränderst die Realität!

Diese Veränderung ist für die am schwersten, die am meisten belastet sind. Das wurde so deutlich in dem Bericht, den Bille, die Mutter von vier Kindern, am letzten Demo-Samstag mit uns geteilt hat. 

Was Eltern durch die gegenwärtige Corona-Politik – zusätzlich zu ihrer ohnehin anspruchsvollen Aufgabe – aufgebürdet bekommen, lässt sich von Außenstehenden kaum ermessen. Wie viele Belastungen zu tragen, wieviel Schmerz und Erschöpfung, wieviel Existenzangst.

Es gibt aber immer mehr Menschen, die das zu schätzen wissen und die erkennen, wie wichtig es ist, Familien in Gedanken zu unterstützen. 

Inzwischen finden sich jeden Abend um 21:30 Uhr MEZ Tausende von Menschen auf der ganzen Welt im gemeinsamen Gebet oder in der Meditation zusammen, um für 5 bis 10 Minuten Gedanken der Liebe und Heilung auszuschicken. An alle betroffenen Eltern und Kinder, überhaupt an alle geplagten, erschöpften und verletzten Seelen und für unsere Mutter Erde.

Wer Gutes auszusenden vermag, den lade ich ein, mitzumachen. Wer in Not ist, dem wünsche ich, dass er sich gestärkt und unterstützt fühlt.

Wenn wir uns so erlauben, gemeinsam aus diesem Kerker der Isolation und Angst auszubrechen, in dem die Mächtigen dieser Welt uns halten wollen, können wir in unseren Herzen eine Vision erstehen lassen:

Jeder von Euch wird vielleicht von einem – oder sogar mehreren – der folgenden Punkte berührt und ist bereit, von diesen zu träumen:

Wir erlauben uns zu träumen von einer Welt, in der Kinderseelen wieder Vertrauen fassen, Nähe wieder genießen dürfen, spielen und gesunden dürfen. 

Wir träumen von einer Welt, 

  • in der wir unsere Lieben wieder umarmen und mit ihnen feiern dürfen.
  • Wir träumen von einer Welt, in der Krankheiten auf möglichst natürlichem Weg geheilt werden und wir lernen, nach der Botschaft hinter der Krankheit zu fragen, um gestärkt und gereift aus einer solchen Phase herauszutreten.

Wir dürfen träumen von einer Welt

  • in der wir Lebensmittel essen, die auf gesunden Böden gewachsen sind und in der bei gerechter Verteilung alle Menschen satt werden.
  • in der wir es uns leisten können, Tiere wieder als Mitgeschöpfe zu achten. 
  • in der Methoden angewendet werden, die helfen, unsere Böden zu entgiften, unsere Ozeane zu reinigen und in der unser Erfindungsreichtum – statt in die Ausbeutung – in die Heilung unseres Planeten fließt. 
  • in der unsere Fortbewegung mit neuen Technologien stattfindet, frei zugänglich und erschwinglich für alle Menschen.
  • in der es neue Konzepte der Energieversorgung gibt, die den Menschen auf der ganzen Welt ein würdiges und selbstbestimmtes Leben ermöglichen.
  • in der wir unsere Kommunikation auf Frequenzen abwickeln, die unseren Zellen erlauben, gesund zu bleiben, Frequenzen die uns Ruhe und Erholung gönnen. (Gunther Pauli – Lifi)
  • in der ein neues Finanzsystem die heutige Ausbeutung und den Fluss der Werte nur nach oben abgelöst hat und die Fülle dieser Welt mit ihren vielfältigen Resourcen allen Menschen zugänglich ist. 
  • in der wir mit der Hälfte unserer jetzigen Arbeitszeit Wohlstand für uns und unsere Lieben schaffen können, weil wir das Zins- und Zinseszinssystem hinter uns gelassen haben.

Je intensiver wir uns solchen Gedanken hingeben, desto weiter lassen wir den Kerker der Corona-Ängste hinter uns. So entziehen wir den Angstmachern ihre Macht und zerreißen wahrhaftig die Schranken! Wir wollen den dunklen Wolf nicht mehr füttern! Wir füttern den hellen – immer öfter!

Wer sich angesprochen fühlt, den möchte ich zum Mitträumen einladen. Beginnen wir, die Kraft unserer Gedanken zu trainieren! 

Für die, die noch im Corona-Alptraum gefangen sind: Erlaubt Euch, abends um halb 10 zu spüren, dass es Menschen gibt, die Euch Mut, Kraft und Liebe schicken und die Euch als Befreite und Geheilte sehen in einer Zeit, für die es sich zu leben lohnt.
Danke!

Einladung zur 5. Demo am 6.6.2020 in Biberach

Am Samstag, 06. Juni findet von 15.30 – 17 Uhr unsere fünfte Demonstration zur Wahrung der Grundrechte und für eine freie Impfentscheidung statt. Austragungsort ist erneut der Gigelberg in 88400 Biberach. 

Bei der kommenden Demonstration haben wir verschiedene Themen und Schwerpunkte: Wir hören Erfahrungsberichte eines Steuerberaters aus seiner Arbeit mit Selbständigen und Unternehmen in der Corona-Krise. Außerdem werden wir etwas zum Thema Resilienz erfahren. Des weiteren geht es um den Begriff „Verschwörungstheorie“ als ultimatives Totschlagargument mit kritischen Stimmen in der Corona-Debatte.

Bitte beachtet folgende Auflagen:

Der Sicherheitsabstand von 1,50 m muss unbedingt eingehalten werden. (Gerne Meterstäbe mitbringen). Alkohol, Glasflaschen und Hunde sind nicht erlaubt. Flyerverteilungen bitte nur nach vorheriger Rücksprache mit dem Orga-Team.

Wir wünschen uns ein friedvolles, respektvolles Miteinander und freuen uns über zahlreiche Teilnehmer.

Weitere Infos bekommt ihr unter: http://was-keiner-wagt-biberach.de

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Demo-Ankündigung 23.05.2020 Gigelberg Biberach

Hallo zusammen,

Die nächste Demo für die Wahrung der Grundrechte und für eine freie Impfentscheidung findet am 23.05.2020 um 15:30h auf dem Gigelberg in 88400 Biberach statt. Unsere vierte Demonstration wird den Themenschwerpunkt Kinderrechte und Kindeswohlgefährdung im Zuge der Coronamaßnahmen haben. Dazu haben wir mehrere RednerInnen eingeladen. Es sind ausreichend Parkplätze vor Ort vorhanden.

Bitte beachtet unsere Infos und Hinweise zur Veranstaltung – diese findet ihr hier.

Rede vom 09.05.2020

Ana Bienek zur Demonstration zur Wahrung der Grundrechte und für eine freie Impfentscheidung am 9. Mai 2020

Wir wurden in der letzten Woche häufig gefragt, wer wir sind, ob wir einer Partei angehören, einem Verein oder einer bestimmten Gruppe. Außerdem werden wir von der Schwäbischen Zeitung und auch von einigen Lesern als herzlos, egoistisch, verantwortungslos dargestellt.

Ich werde Ihnen etwas dazu erzählen:

Wir sind Mütter, Väter, Töchter, Söhne, Großeltern, Freunde – genau wir Ihr alle auch! Wir haben Kinder, Eltern, Geschwister, Freunde – wie Ihr auch und natürlich sind auch einige von ihnen in der Corona-Risikogruppe. Um diese Menschen sorgen wir uns genauso und es liegt uns sehr am Herzen, dass sie nicht in Gefahr kommen. 

Die meisten von uns arbeiten in einem Beruf, in dem das Wohl von Menschen im Mittelpunkt steht. Wir arbeiten mit und für Menschen. Einige von uns engagieren sich außerdem in einem Ehrenamt, in dem wir aus freien Stücken, uneigennützig für Menschen in unserer Mitte da sind, weil uns Menschen wichtig sind. 

Und genau das ist der Grund, warum wir hier sind. Wir sorgen uns!!! Von Beginn dieser Krise an wurde von der Regierung und der Presse erfolgreich Angst und Schrecken verbreitet. Das ganze Land wurde und wird noch verängstigt und auch verwirrt; keine Worte und Taten, die Sicherheit und Ruhe vermitteln, die in einer weltweiten Krise so wichtig wären. Stattdessen wird an Maßnahmen festgehalten, die zu Beginn natürlich sinnvoll waren. Doch mit den fortschreitenden Erkenntnissen der Experten hätte auch die Regierung weiterhandeln und eine weit bessere Lösung finden müssen, als diesen Lockdown in dieser Form fortzuführen. 

Mittlerweile gibt es eine zweite Risikogruppe, die Opfer des Lockdowns und seinen Folgen!!! Und das macht mir große Sorgen, denn diese Risikogruppe wächst täglich!!! 

Ich denke an all die Kinder, die durch diese heftigen Beschränkungen noch viel häufiger als sonst zu Hause Gewalt in jeder Form erfahren, die sich nicht wehren können, die in dieser Situation weder eine Fluchtmöglichkeit haben noch sonst jemanden sehen können, der ein Auge auf sie hat und sich kümmert.

Mir fallen die Menschen ein, die dringend ihre OP brauchen, die auf weite Sicht verschoben wurde. Genauso die Patienten, die sowieso schon Risiko-Patienten sind und sich nicht mehr zum Arzt trauen, die verängstigt zu Hause bleiben und warten…mit vielleicht verheerenden Folgen wie Tod!

Was ist mit den Menschen in den Alten- und Pflegeheimen – ja, ich weiß, wir müssen sie besonders schützen! Aber vor lauter schützen müssen wird vergessen, dass sie Menschen mit Gefühlen und Bedürfnissen sind, eingesperrt und jetzt noch einsamer. Viele können diesen Zustand gar nicht verstehen und fühlen sich noch mehr alleingelassen und abgeschoben. Was die Pflegekräfte hier täglich leisten, ist unvorstellbar und auch sie sind irgendwann am Ende ihrer Kräfte!!! Unsere Hochachtung für Euren Einsatz!!! Aber es muss doch eine andere Lösung geben als Komplettverschluss!!! 

Wie ist es wohl alleingelassen, ohne Abschied von seinen Angehörigen zu sterben? – Das will sich nicht einmal jemand vorstellen. Und dann im kleinsten Kreis einen geliebten Menschen zu beerdigen, wo es in der Trauer so wichtig ist, Menschen zu sehen, eine Umarmung in dieser Zeit ist mehr als wichtig. Das alles ist unmenschlich!!! Genau das ist herzlos!!!

Menschen mit psychischen Erkrankungen sind jetzt noch gefährdeter, die meisten brauchen soziale Kontakte und auch ihre Therapien, die alle verschoben werden. Außerdem leiden viele von ihnen sowieso schon unter Ängsten bis hin zu Panik. Durch die große Angst-Schürerei – und Angst liegt mittlerweile überall und ständig in der Luft – geht es ihnen noch viel schlechter. Wie hoch ist wohl die Zahl der Suizide, die aus den Folgen des Lockdown geschehen?

Wie geht es den Eltern und in der Tat sind es vor allem Frauen, die mit ihren Kindern zu Hause eine Mehrfachbelastung erfahren. Ich denke besonders an Familien in Städten, ohne Balkon und Garten, Home-Office, Haushalt, nebenher Kinder beschulen, betreuen und viel zu wenig soziale Kontakte. Auf Dauer sind das riesige Stressfaktoren und Belastungen. 

Dann schaue ich besorgt auf die hohe Arbeitslosenzahl, auf die vielen Kurzarbeiter, auf all die kleinen und auch mittelständischen Unternehmen, die enorm geschädigt sind. Viele Menschen verlieren gerade ihre komplette Existenzgrundlage und bleiben noch dazu mit einem Berg Schulden zurück – im Moment ohne jegliche Perspektive. 

Was ist mit den großen Versprechen für die Wirtschaft „!Jedem wird geholfen!“ Das hat sich als Lüge herausgestellt. Die Hilfe stellt sich eher als weitere Falle heraus und viele Klein- und auch mittelständische Unternehmen können sich nicht mehr halten. 

Was passiert gerade mit uns Menschen? Ich bin fassungslos, wenn ich von den vielen Beispielen höre, wo Menschen Menschen denunzieren, anschwärzen, verpetzen – die reinste Volksbespitzelung…. 

Im Ernst:    

Was entwickelt sich hier für eine Gesellschaft? Was passiert hier?

Dies sind nur ein paar Beispiele, die unser Land betreffen. 

Wo sonst so viele Organisationen, Spenden und Hilfsaktionen Menschen in vielen armen Ländern zur Seite standen oder auch Flüchtlingen geholfen haben, entstehen große Lücken. Ein Stillstand auf vielen Gebieten, der wieder gelöst werden kann, sobald Bewegung entsteht.

Und sehen Sie, das ist was sich hier entwickelt:

Das Verhältnis passt nicht!   Wir brauchen für alle Risikogruppen und Menschen Lösungen. 

Außerdem kommen noch mehr gesundheitliche Risiken dazu! 

Der viel umstrittene Mundschutz!!! Er hat seine absolute Berechtigung in bestimmten Bereichen. Doch auch Ärzte warnen vor Schäden – und hier gibt es eine weitere Risiko-Gruppe!

Menschen mit Lungen- und Herzerkrankungen, mit Atembeschwerden, Schlaganfallpatienten, alte Menschen, Kinder, Schwangere, Menschen mit psychischen Erkrankungen…. 

Und ich kann Ihnen eines sagen, wenn ich mich beim Einkaufen mitten in einem Heer von Maskenträgern befinde, die alle gleich aussehen mit dieser unguten Angststimmung, die gerade fast überall herrscht, dann bahnt sich bei mir Panik an und ich habe Angst: Wo führt das hin? Was wird aus uns Menschen? 

Im Moment sind wir sozusagen entmündigt. 

Gestern vor 75 Jahren wurde das Ende des II. Weltkriegs ausgerufen und ich bin unglaublich dankbar, dass wir alle einen solchen Krieg nicht miterleben müssen. Ich denke auch an all diese sinnlosen Opfer – wofür???

Unsere Großeltern und Eltern waren nach dem Krieg mit dabei beim Aufbau dieses Landes. Sie haben sich vielleicht sogar aktiv für unsere Demokratie eingesetzt, mit Grundrechten, die ich im Moment in Gefahr sehe. Wir müssen uns jetzt wehren, wir müssen jetzt auf diesen Rechten bestehen, denn vielleicht ist es sonst zu spät.

Vielen Dank!!!